pedro pàramo

von juan rulfo

pedro paramo

in seinem einzigen roman erzählt juan rulfo die geschichte des juan preciado, der seiner mutter auf dem sterbebett verspricht, seinen vater pedro pàramo ausfindig zu machen und von ihm seinen erbteil einzufordern. nach dem tod der mutter macht sich juan auf ins dorf seiner ahnen, comala, das er jedoch verlassen und zerfallen vorfindet.

zugleich erzählt rulfo die lebensgeschichte des pedro pàramo, der nach träumerisch-leichtlebiger jugend den hoch verschuldeten hof seines vaters übernimmt und zum tyrannischen alleinherrscher über comala wird.

„pedro pàramo“ ist eines jener bücher, auf die man sich einlassen muss. wer alles sogleich verstehen möchte, wird sich bald an unerklärlichen, phantastischen ereignissen stossen und sich in den übergangslos und unchronologisch aneinander gereihten erzählsträngen verheddern. also: loslassen und eintauchen, sprache und vorstellungskraft geniessen, manches irgendwann verstehen, anderes stehen lassen, und am ende zum schluss kommen: ein zauberhaftes buch!

neu übersetzt von dagmar ploetz, verlag hanser, isbn: 978-3-446-23066-8

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